Harteloxal

Anodische Oxidation
von Aluminium mit besonders
hohen Schichthärten

Verfahren

Aluminium
Badgröße
2350 x 550 x 1000 mm
Gewicht
max. 500 kg je Warenträger
Maschinenbau
Anlagenbau
Elektrische Kontaktstellen
definieren

Bei der anodischen Harteloxierung oder Hartanodisation wird die Aluminiumoberfläche in stark gekühlten Elektrolyten oxidiert. Die so erzeugten Konversionsschichten zeichnen sich durch eine hohe Verschleiß-, Hitze-, Korrosions- und elektrische Widerstandsfähigkeit aus. Ebenso werden die Gleiteigenschaften der Werkstücke positiv beeinflusst.

Angewandt wird die Hartanodisierung bei stranggepressten Profilen und Drehteilen, bei Druck-, Guss- und Stanzteilen, sowie bei Knet- und Schmiedelegierungen.

Alle Beschichtungsverfahren sind generell vollflächig (1). Die betroffenen Flächen müssen in der Regel mechanisch nachbehandelt werden. Spezielle partielle Beschichtungen sind auf Anfrage jedoch möglich.



(1) Gewinde, Bohrungen und Passungen können verstopft werden.

Hinweise

  • Vorbehandlung: Entfettung und E0/E6-Beize, Dekapierung
  • Nachbehandlung: Trocknung
  • Chemikalien: Schwefelsäure
  • Farbe: Natur (C-0)
    Aussehen: wesentlich dunkler als Eloxal – legierungsabhängig grauweiß, -braun, -grün bis schwarz
  • Kupfer- oder siliziumhaltige Legierungen auf Anfrage
  • Schichtdicke: bis maximal 200 µm ± 3 %
    Härte: 350 – 600 HV0,025
  • Befestigung: Einzeln aufgehängte Ware in Gestelltechnik. Kein Schüttgut in Trommeln oder Körben
  • Losgröße: Von Einzelteilen bis Großserien (Staffelpreise auf Anfrage)